Category

Uncategorised

Die Keko Holding ernennt Ben Whattam zum COO

Die Keko Holding ernennt Ben Whattam zum COO

Der geschäftsführende Gesellschafter und Gründungspartner von Keko London und Keko Washington übernimmt ab sofort zusätzlich die Position des COO. Die netzwerkunabhägigen Kreativ- und Mediaagentur Gruppe ist mit 6 Niederlassungen weltweit vertreten.

An der Seite von Brigitte Kemper, Gründerin und CEO, übernimmt er ab sofort mehr internationale Verantwortung.

London / Berlin, 21. September 2020

Die Keko Holding hat Ben Whattam zum neuen globalen COO ernannt. Zusammen mit Brigitte Kemper ist er für alle Agenturen innerhalb der Gruppe verantwortlich: Die Standorte sind: Berlin, Frankfurt, London, Washington DC, Singapur und Dubai.

Keko wurde 2009 von Brigitte Kemper in Frankfurt gegründet. Hauptkunde damals die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Inzwischen ist die Agentur auf sechs Büros weltweit und einige weitere Kunden gewachsen. Ben Whattam kam 2012 zu Keko und war maßgeblich am Aufbau von Keko London beteiligt. Er richtete die Agentur in den letzten sieben Jahren auf Innovation und Digitalisierung aus. Zu seinen Kunden gehören Bentley Motors – die gerade den globalen Vertrag verlängert haben – De Beers‘ Forevermark, Porsche, Triumph Motorcycles, Singleton Whisky, Lamborghini und Taylor’s Port. Ben Whattam ist zudem verantwortlich für die Entwicklung des „Modern Affluent Summits“ der 2019 zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit Vice Media, Bloomberg und Adoreum & Partners, in London stattfand.  In seiner neuen Rolle als COO wird Ben Whattam mit CEO, Brigitte Kemper, zusammenarbeiten. Sie selbst plant, sich nach und nach aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen.

Ben begann seine Karriere als strategischer Planner und arbeitete für Agenturen wie Foolproof, JWT und Imagination, bevor er vor sieben Jahren bei Keko London startete. In 2019 brachte er Keko in die USA mit Bentley als Gründungskunde. Und in Zusammenarbeit mit Keko Berlin gewann der Ende 2019 den Kunden Porsche Middle East and Africa und trug so zur neuesten Gründung in Dubai bei.

Er ist durch und durch Stratege und glaubt daran, dass ein starker Zielgruppen-Insight zu außergewöhnlicher Kreation führt. Und diese muss heute datengetrieben sein. Eine enge Verzahnung mit Mediaplanung und -einkauf ist daher unerlässlich. Ben Whattam hat die Agentur mit seinem Team zu Experten für Modern Affluents und emotionales Kaufverhalten gemacht und damit für Premiummarken weltweit positioniert.

Ben Whattam sagte: „Nachdem ich in den letzten sieben Jahren das Wachstums der Keko Gruppe begleiten konnte, ist es mir nun eine Ehre, die Gruppe als COO in ihre nächste Erfolgsphase zu führen. Das Narrative „emotionale Positionierungen für Modern Affluents zu schaffen hat ein sehr hohes Potential und ich freue mich darauf, dies an der Seite mit unseren Kunden aufzudecken. Die Ernennung zum COO kommt passend zu einem neu gewonnenen Etat für Keko Washington, der Marke Electrify America der VW Gruppe. Dabei wird Keko künftig deren CRM Strategie und Salesforce Implementierung betreuen.

Brigitte Kemper: „Ich freue mich sehr Ben an meiner Seite zu haben. Er ist ein Innovator und bringt die Energie und Leidenschaft mit, die es braucht, um heute die Herausforderungen einer modernen Agentur zu meistern. Er ist der Kopf hinter unserer Inhouse Mediaabteilung, genauso wie hinter unserer Daten und Technologie Positionierung, die unsere Marken- und Kreationsdisziplinen enorm erweitert. Ich bin fest davon überzeugt, das Keko als Name in all unseren Märkten und bei unseren Kunden mit Ben eine erfolgreiche Zukunft haben wird. “

Über Keko London:

Keko London wurde 2012 als eine unabhängige Kreativagentur gegründet, die auf die Zielgruppe Modern Affluence spezialisiert ist. Keko London betreut Bentley Motors kommunikativ weltweit auch in den Bereichen Social Media, Handelsmarketing und CRM. Weitere Kunden sind Triumph Motorcycles, DeBeers ‚Forevermark, The Singleton Whisky, Porsche GB und Taylor’s Port.

Über die Keko Group:

Die 2009 in Frankfurt, Deutschland, gegründete Keko Gruppe ist mittlerweile auf sechs Niederlassungen in Frankfurt, Berlin, London, Singapur, Washington und Dubai gewachsen. Sie betreut neben den Kunden in London die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, das Porsche Deutschland Handelsmarketing, Porsche Asia Pacific, Porsche Middle East & Africa, Pirelli, AFT Pharmaceutical, Eurokars, Motul, VIA, Merck, VW, Lamborghini, Dentsply Sirona, Nexen und diverse andere Kunden.

Neue Dependance: Keko goes Dubai!

Neue Dependance: Keko goes Dubai!

Frankfurt/Berlin, 16. Dezember 2020

Keko Deutschland und Keko London haben sich in einem Pitch um Porsche Middle East and Africa FZE durchgesetzt. Porsche betreut 22 Importeure in 21 Ländern im Mittleren Osten, Levante, Indien und Afrika. Das inhabergeführte Network löst damit den bisherigen Etathalter DDB ab und wächst international auf aktuell sechs Standorte.

Das neue Office in Dubai ist seit Anfang Dezember 2019 mit rund 30 Mitarbeitern am Start. Das Aufgabenspektrum umfasst neben der Unterstützung des Regionalbüros in Sachen Strategie und disziplinübergreifende Kommunikationsmaßnahmen auch die direkte Unterstützung der Importeure.

Dubai ist der dritte Standort, den Keko in diesem Jahr gründet. Anfang des Jahres eröffneten bereits das Washingtoner und Berliner Hauptstadtbüro. Die Managing Partner Frank Piscitello (Berlin) und Ben Wattham (London) führten das internationale Team im Pitch.

Manfred Bräunl, CEO für Porsche Middle East and Africa FZE: „Keko versteht Porsche und unsere Zielgruppe. Wir wollen in unseren kulturell sehr vielfältigen Märkten neue Zielgruppen erschließen. Dafür brauchen wir einen starken Partner, der durch Kreativität neue Impulse setzt. Das Team konnte uns mit einem innovativen Ansatz überzeugen. Wir freuen uns darauf, die kommenden Herausforderungen gemeinsame mit Keko anzugehen.“

Markus Peter, Marketing Director für Porsche Middle East and Africa FZE: “Keko gestaltet seit vielen Jahren erfolgreich die globale Marken-kommunikation von Porsche. Die Etablierung eines neuen Standortes in Dubai bietet uns ein Agenturmodell, welches direkt auf unsere Anforderungen zugeschnitten werden kann, um eine bestmögliche Betreuung unserer Region sicherzustellen.”

Das Leadership Team für Keko Dubai besteht aus der Keko Gründerin Brigitte Kemper und Nael Badr (General Manager).

Brigitte Kemper, CEO Keko Group: „Mit der Internationalisierung der Agentur bringen wir auf der einen Seite unser globales Porsche Know-how in die Märkte, auf der anderen Seite ist aber auch ganz wichtig, dass wir die Learnings der Märkte zurück in die globale Strategie tragen. Wir freuen uns sehr hier in Dubai durchzustarten.“

Einen Executive Creative Director will Michael Ohanian, CCO der Gruppe in Kürze präsentieren.

Über Keko:

Keko ist eine inhabergeführte Fullservice-Agentur für Werbung und strategische Markenentwicklung. In Deutschland verfügt die Agentur über 130 Mitarbeiter. Der Hauptsitz ist Berlin. Darüber hinaus ist Keko mit Niederlassungen in Frankfurt, London, Singapur, Dubai und Washington vertreten. Zu den wichtigsten Kunden gehören die Porsche AG, Porsche Design Timepieces, GS1 Germany, Heraeus, Dentsply Sirona, Merck, Recaro und VIA Blumenfisch.

Lesen Sie hierzu auch mehr in der Presse:

Keko gewinnt Adam Riese Versicherungen

Keko gewinnt Adam Riese Versicherungen

Frankfurt/Berlin, 11. Dezember 2019

Nach einer Wettbewerbspräsentation hat sich die zur W&W Brandpool gehörende Digitalmarke Adam Riese für Keko entschieden. Adam Riese wurde im Oktober 2017 im Versicherungsmarkt gegründet und bietet Produkte in den Bereichen Privathaftpflicht, Rechtsschutz, Hausrat, Hundehalterpflicht sowie Betriebshaftpflicht. Die Versicherungen des noch jungen Unternehmens orientieren sich stark am individuellen Bedarf und Risiko seiner Kunden.

Keko konnte sich gegen mehrere Agenturen durchsetzen. Ziel der Kommunikationsmaßnahmen ist es, den Versicherer mit einer ganzheitlichen Kampagne bekannter zu machen. Neben aufeinander abgestimmten Motiven im Bereich Bewegtbild, Out of home und Social Media wird Keko auch Werbemittel für den Bereich Performance realisieren. Die Kampagne startet Anfang 2020 und wird vom Team der Berliner Hauptstadtzentrale betreut.

Für Michael Ohanian ist es der erste Kundengewinn, seit er im April 2019 in die Agentur einstieg.

„Der Pitch-Gewinn zeigt mir, dass wir mit unserem neuen Set-up aus Data, Inhouse Content und Fullservice in Social Media den richtigen Weg eingeschlagen haben“, konstatiert Michael Ohanian, Partner und CCO bei Keko.

„Keko spannt mit einem ganzheitlichen und mutigen Ansatz den Bogen zwischen unserer Produktstruktur und unserer gesellschaftlichen Haltung. Auf diese Weise können wir uns als Marke eindeutig positionieren“, kommentiert Dr. Christian Wolter, CMO bei Adam Riese.

Über Keko:

Keko ist eine inhabergeführte Fullservice-Agentur für Werbung und strategische Markenentwicklung mit dem Hauptsitz in Berlin. Am Standort Frankfurt arbeiten 130 Mitarbeiter. Darüber hinaus verfügt die Agentur über Niederlassungen in London, Singapur und Washington. Zu den wichtigsten Kunden gehören die Porsche AG, Porsche Design Timepieces, GS1 Germany, Heraeus, Dentsply Sirona, Merck, Recaro und VIA Blumenfisch.

Über Adam Riese:

Adam Riese ist Teil der W&W brandpool GmbH, in der die neuen digitalen Aktivitäten der W&W-Gruppe gebündelt sind. Zielgruppe von Adam Riese sind Kunden, die sich wesentlich auf Preis und Leistung eines Produkts konzentrieren und Anbieter entsprechend vergleichen wollen – selbst oder durch Makler. Nachvollziehbare Produktgestaltung, verständliche Sprache, schneller Online-Abschluss und ein volldigitaler Schadenprozess zählen zu den wesentlichsten Vorzügen von Adam Riese. Versicherer und Risikoträger der von Adam Riese angebotenen Versicherungsprodukte ist die Württembergische Versicherung AG.

Lesen Sie hierzu auch mehr in der Presse:

Keko CCO Michael Ohanian baut Data- und Content-Team in Hauptstadtniederlassung Berlin auf

Keko CCO Michael Ohanian baut Data- und Content-Team in Hauptstadtniederlassung Berlin auf

Frankfurt/Berlin, 23. Oktober 2019

Gleich mit drei erfahrenen Kommunikationsexperten verstärkt Keko Berlin das Team in der im April eröffneten Hauptstadtniederlassung. Swenja Krosien baut als Head of Digital Content die Inhouse-Produktion auf. Sie kennt Keko CCO Michael Ohanian aus der gemeinsamen thjnk Zeit, wo sie vorher als Executive Producer gearbeitet hat.

Mit Benjamin Berlipp als Senior Digital Strategist und Julien Kilbourg als Data Analyst baut die Agentur ihre Expertise im Bereich Datadriven Campaigning auf. Sowohl Berlipp als auch Kilbourg kommen von der Berliner Digitalagentur Elbkind. Mit den Neuzugängen wächst das Team in Berlin auf 14 Personen. Der Berliner Standort soll als Hub für digitale Strategien und Konzepte für die Agenturgruppe in Deutschland fungieren.

Inzwischen hat Keko unter der neuen Führung von Anja Langer, Frank Piscitello, beide Geschäftsführer Beratung und Michael Ohanian einige Erfolge im Neugeschäft gehabt, die in Kürze vermeldet werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir die drei für uns gewinnen konnten. Das ermöglicht uns, die Kampagnenentwicklung neu anzugehen. Digitales Storytelling und Inhouse-Produktion von Content sind für uns zentrale Wachstumsfelder für die Zukunft“, kommentiert Michael Ohanian, CCO und Partner bei Keko.

Über Keko: Keko ist eine inhabergeführte Fullservice-Agentur für Werbung und strategische Markenentwicklung. Am Standort Frankfurt arbeiten 130 Mitarbeiter. Darüber hinaus verfügt die Agentur über Niederlassungen in London, Singapur und Washington. Zu den wichtigsten Kunden gehören die Porsche AG, Porsche Design Timepieces, Cadolto, GS1 Germany, Heraeus, Luther, Merck und VIA Blumenfisch.

Auto-Experte Tobias Schwaiger entscheidet sich für Keko

Auto-Experte Tobias Schwaiger entscheidet sich für Keko

Frankfurt, 07. August 2019

Nachdem Keko Michael Ohanian als CCO und Partner gewinnen konnte und im April bereits seine neue Zentrale in Berlin eröffnet hat, verstärkt sich nun der Frankfurter Standort mit dem ausgewiesenen Auto-Experten Tobias Schwaiger. Als CD betreut er zusammen mit seinem Team Porsche Motorsport, Porsche Connect, das YouTube-Format Porsche Top 5 und weitere Themen. Er war die letzten beiden Jahre bei Kolle Rebbe in Hamburg und hat dort Lufthansa und Netflix betreut.

Sein Handwerk lernte der gebürtige Münchner bei Stationen wie Grabarz & Partner, BBDO/Interone und Jung von Matt – wo er bereits mit Ohanian arbeitete. Kunden aus dem Automobilbereich und digitale Projekte ziehen sich als roter Faden durch Schwaigers beruflichen Werdegang: Mit BMW, Mercedes, Volkswagen und Audi arbeitete der Texter auf allen großen Automotive-Etats.

„Die legendären Porsche Headlines waren der Grund, weshalb ich in die Werbung gegangen bin. Jetzt als Teil eines tollen Teams dabei zu sein, wie sich diese Agentur neu erfindet und Porsche in die Zukunft begleitet, ist die für mich die perfekte Herausforderung und eine echte Herzensangelegenheit“ sagt der 32-jährige Tobias Schwaiger über seine neue Aufgabe.

„Ich kenne und schätze Tobi Schwaiger schon viele Jahre als kreative Geheimwaffe. In Frankfurt kann er sowohl seine umfassende Autoerfahrung als auch seine Digitalkompetenz voll einbringen, um unser Team dort noch besser zu machen. Ich freue mich wahnsinnig, dass er mit an Bord ist“, kommentiert Michael Ohanian, CCO und Partner bei Keko.

Über Keko
Keko ist eine inhabergeführte Fullservice-Agentur für Werbung und strategische Markenentwicklung. Am Standort Frankfurt arbeiten 130 Mitarbeiter. Darüber hinaus verfügt die Agentur über Niederlassungen in London, Singapur und Washington. Zu den wichtigsten Kunden gehören die Porsche AG, Porsche Design, Cadolto, GS1 Germany, Heraeus, Luther, Merck und VIA Blumenfisch.

Michael Ohanian wird Partner und CCO bei Keko

Michael Ohanian wird Partner und CCO bei Keko

Frankfurt, 07. Februar 2019

Der Top-Kreative Michael Ohanian kommt als Partner und Chief Creative Officer (CCO) zur Agentur Keko. Der 44jährige war die letzten dreieinhalb Jahre als Geschäftsführer Kreation bei thjnk in Hamburg. Ohanian gilt als ausgewiesener Auto- und Handelsexperte. So arbeitete er zuletzt für Kunden wie REWE, hagebaumarkt und Veltins. Bei Keko wird er für die Niederlassungen Frankfurt und Berlin zuständig sein. Die Agentur wird im April 2019 in der Hauptstadt eröffnen und Berlin gleichzeitig zur neuen Agenturzentrale machen. Von dort aus wird dann u.a. der Kunde Porsche betreut und das Neugeschäft gesteuert. Außerdem wird Ohanian bei internationalen Aufgaben mit den Keko Teams an den Standorten London, Singapur und Washington zusammenarbeiten.

Michael Ohanian gehört zu den renommiertesten Kreativen in Deutschland. Vor thjnk hatte er bei der Digitalagentur Interone die CCO-Funktion inne und verantwortete unter anderem den vielfach ausgezeichneten „BMW Driftmob“ Case. Davor war er sieben Jahre bei Jung von Matt, wo er Mercedes-Benz betreute. Ohanian ist Mitglied des ADC und hat zahlreiche nationale und internationale Awards gewonnen. So holte seine Arbeit „Mercedes Benz Invisible Drive“ den ersten Grand Prix in Cannes für die Stuttgarter Automarke. Dass er auch bei Handelskunden kreative Exzellenz durchsetzen kann, zeigen seine Arbeiten für REWE. Die Einführungskampagne der REWE Papiertüte wurde beim ADC mit Gold ausgezeichnet. Darüber hinaus zeichnete Ohanian für die REWE Kampagne „Du bist Zucker“ verantwortlich, die jüngst beim Effie mit Silber prämiert wurde.

Bei Keko bildet Michael Ohanian die neue Führungsriege mit den langjährigen Porsche-Beratern und Geschäftsführern Anja Langer und Frank Piscitello. Keko Gründerin Brigitte Kemper wird sich künftig als CEO um übergeordnete Themen der Keko Group an den Standorten Berlin, Frankfurt, London, Singapur und Washington kümmern.

„Mit Michael Ohanian gewinnen wir nicht nur einen exzellenten Kreativen, der unser Produkt nach vorne bringen wird, sondern auch einen Partner, um Keko langfristig fit für die Zukunft zu machen. Michael ist für unsere Agentur ein großer Gewinn“, kommentiert Brigitte Kemper, Gründerin und CEO der Keko Group.

„Die Chance, unternehmerisch eine Agentur mitgestalten zu können, bekommt man als Kreativer nicht jeden Tag. Das war für mich ein wesentlicher Grund für den Wechsel. Darüber hinaus freue ich mich darauf, eine oft unterschätzte Agenturmarke mit meinen Partnern weiterzuentwickeln und in die erste Reihe der Kommunikationsbranche zu bringen“, sagt Michael Ohanian, künftiger Partner und CCO bei Keko.

Über Keko
Keko ist eine inhabergeführte Fullservice-Agentur für Werbung und strategische Markenentwicklung. Am Standort Frankfurt arbeiten 130 Mitarbeiter. Darüber hinaus verfügt die Agentur über Niederlassungen in London, Singapur und Washington. Zu den wichtigsten Kunden gehören die Porsche AG, Porsche Design, Bentley, Cadolto, GS1 Germany, Heraeus, Luther, Merck und VIA Blumenfisch.

Keko Denkanstoß „Saving Fashion“

Saving Fashion

Wie Luxus-Sneakers zum neuen Gold der Modeindustrie wurden.

Donnerstag, 30. August 2018

Steife CEOs, die den Maßanzug zuhause lassen und mit engen Jeans und weißen Retro-Trainern auf der Bühne stehen. Hipster in unfassbar hässlichen, klobigen Sneakers, die sich in den 90ern nicht mal die Rave-Community getraut hätte. Und Büroangestellte zwischen 40 und 50, die besser als Großstadt-Teenager über neue Modelle und Kollaborationen von Designern und Marken informiert sind: Sneaker sind so angesagt wie nie zuvor. Treiber auch hier: die Modern Affluents, jene Mitglieder der Generationen X und Y mit progressivem Mindset, deren Ansprüche und Erwartungen an PremiumMarken sich von denen des „traditionellen“ Luxus deutlich unterscheiden.

Vom Employer Branding Tool (Die Lufthansa veröffentlichte Anfang 2018 zusammen mit Adidas ein eigenes Sneaker-Modell im LH-Colorcode) über die sowohl in Sammlerkreisen als auch bei Marketing-Fachleuten sehr gefeierten Zusammenarbeit von Adidas und den Berliner Verkehrsbetrieben in 2017 (4 Cannes Lions und fast 15 Mio. US Dollar earned Media) bis zum BMW X2 Sneaker in Zusammenarbeit mit dem Label VOR mit Akzenten in der Launch-Farbe des X2 reichen die aktuellen Aktivitäten der Marken – Tendenz steigend.

Für Luxuslabels allerdings sind Sneakers mittlerweile weit mehr als ein Marketing-Tool – sondern nicht mehr und nicht weniger als Wachstumstreiber und die Hoffnung schlechthin für große Teile der Industrie, die allesamt jüngere Zielgruppen im Blick haben.

“Sneakers sind längst kein Trend mehr – sie sind zu einer eigenen Kategorie geworden” sagt Bruce Pas, Men’s Fashion Director des US-amerikanischen Luxuskaufhaus Neiman Marcus.

Handtaschen und Accessoires, die jahrelang die Umsätze von Luxusherstellern sicherten, kommen da nicht mehr hinterher. Das globale Sales-Volumen von Luxus-Sneakers stieg im vergangenen Jahr um 10% auf 3,5 Milliarden Euro, mit nur 7% Wachstum haben Handtaschen laut eines Research von Bain & Co. das Nachsehen.

Weit vorne dabei: das Label Balenciaga, deren „Triple S“ Modell trotz seines klobigen Äußeren und dem Preis von knapp 800 Euro für ein sattes Umsatzplus der Traditionsmarke sorgte.

Angetrieben durch den anhaltenden Wachstumstrend investieren fast alle Luxuslabels von Lanvin über Kiton und Saint Laurent bis Ermenegildo Zegna massiv in Verpflichtungen von Footwear-Designern. Ganze 40 von 48 präsentierten Schuhmodellen bei Zegnas letzter Laufsteg-Show waren Sneakers. Selbst etablierte Unternehmensberatungen und Analysten von HSBC bis Bain & Co. widmen sich dem Thema seit einiger Zeit mit ungeahnter Leidenschaft.

Letzter Geniestreich: Louis Vuitton verpflichtete im Juni mit „Off White“-Gründer Virgil Abloh einen neuen Creative Director für Menswear. Und damit einen Garanten für weiteren Umsatzzuwachs der Marke und steigende Beliebtheit bei jungen Zielgruppen weltweit: Seine dekonstruktivistischen, strengstens limitierten Entwürfe von NikeKlassikern wie Air Max, Air Jordan 1 und Blazer erzielen Höchstpreise auf Plattformen wie StockX, Donnerstag, 30. August 2018 Saving Fashion – Wie Luxus-Sneakers zum neuen Gold der Modeindustrie wurden. wo sogenannte Reseller ihre ergatterten Schätze direkt an leer ausgegangene Sammler verkaufen. Kosten pro Paar: ab 1.000 Euro aufwärts.

Innerhalb von nur zwei Jahren nach der Gründung machte die Plattform StockX in 2017 einen Jahresumsatz von 700 Millionen Dollar – und sieht sich damit immer noch als Nischenanbieter im weltweiten Sneaker-Geschäft, dessen Gesamtvolumen sich 2017 auf geschätzt 92 Milliarden Dollar beläuft.

In einem TED Talk über die Sneaker-Industrie aus dem Jahre 2015 nahm der StockX Gründer Josh Luber einiges vorweg, was sich heute mit dem Blick auf Marktdaten und Umsatzkurven bewahrheitet.

Was wird Luxusmarken in diesem Bereich langfristig differenzieren? Läuft sich der Hype der großen alten Namen der Luxusindustrie, die sich unter dem Druck der Verjüngung konsequent näher an Streetwear wagen, irgendwann tot? Fakt ist: auch Midprice-Marken zielen auf das Preispremium und neu entstehende Luxusmarken wie Common Projects oder Hender Scheme können ohne den Ballast der eigenen Tradition punkten.

Es bleibt spannend – und die Sneaker-Fans der Generationen X und Y können sich vorerst auf viele aufregende Kollaborationen und Modelle ihrer favorisierten Luxusmarken freuen.

Inwieweit die edlen Sneakers dabei auch als längerfristige Geldanlage bestehen können und womöglich die „Vintage-Rolex von morgen“ werden oder ob verdunstende Weichmacher und bröselndes Plastik dieser schönen Vorstellung ein jähes Ende bereiten, wollen wir an dieser Stelle nur mutmaßen.

Keko Denkanstoß „Alkohol unter Einfluss“

Alkohol unter Einfluss.

Modern Affluents verändern die Alkoholbranche für Premium- Und Luxusmarken.

Frankfurt, 13. August 2018

Alkohol ist und bleibt das Genussmittel Nummer 1. Und das trotz eines rückläufigen Konsumverhaltens in Teilen westlicher Märkte, speziell in der jüngeren Zielgruppe der 18- bis 35-Jährigen. Aber dieser Trend bleibt in der Branche nicht unbeobachtet – und gerade Premiummarken von Bier bis Wodka reagieren mit neuen Angeboten und Herangehensweisen auf den Einfluss der Modern Affluents.

Allein das Thema Craft-Bier zeigt diese Veränderung sehr deutlich. Nach einer Studie der Stylus Media Group experimentieren allein in den USA aktuell mehr als 3.000 Craft-Brauereien mit extremen Aromen, innovativen Produktionstechniken sowie neuen Darreichungsformen, um sich abzuheben. Auch in Deutschland ist dieser Trend zu beobachten. 2017 hat sich, nach einem Bericht des Handelsblatts, die Zahl der Brauereien durch Craft-Brauereien von 82 auf 1492 erhöht.

Besonders interessant ist dabei die Veränderung beim Thema Geschmack. Extreme Sorten liegen im Trend. So sind beispielsweise Biere mit schwarzem Trüffel keine Seltenheit. Denn die Modern Affluents sind auf der Suche nach Neuem. Biertrinken ist keine Suche nach Rausch, sondern eine Erfahrung für die Sinne. Laut einer Studie der amerikanischen NPD Group sagen 92% der Millennials, dass sie neue Geschmacksrichtungen ausprobieren wollen, während es bei älteren Generationen nur 53% sind.

Ein Trend, auf den auch etablierte Marken mit Premiumangeboten reagieren – und zwar nicht nur mit neuen Geschmacksrichtungen, sondern auch bei der Darreichung. François-Xavier Mahot, Senior Director Global Innovation von Heineken sagt:

„Der urbane Markt ist einer der am schnellsten wachsenden Bierbereiche. Verbraucher wollen ihre eigene High-End-Erfahrung, die sie zu Hause mit der Marke Heineken verbinden: von der Installation einer Anlage bis hin zum Zapfen eines perfekten Fassbieres.“

Und wer glaubt, dass dieses Phänomen sich nur auf den Biermarkt beschränkt, wird in der Realität eines Besseren belehrt. Die Experimentierfreude, oder anders gesagt, die geschmackliche Bandbreite ist bei hochprozentigen Geisten noch viel stärker ausgeprägt.

Der dänische Ex-Koch Lars Williams experimentiert in der Kopenhagener Brennerei Empirical Spirits mehr mit Aromen als früher in seiner Küche. Sein Sortiment umfasst sowohl den Souk Blend, veredelt mit einer nordafrikanischen Gewürzmischung, als auch F*** Truck and his Stupid Wall. Letzteres ist ein Weinbrand, der seinen süßen Geschmack aus der mexikanischen HabaneroChili zieht – ohne die Schärfe der Habanero auf der Zunge.

Die geschmackliche Experimentierfreude hat auch den Gin erreicht. Besondere Geschmackprofile mit einem Lakritz-Finish oder einem Hauch von Pfeffer sind keine Seltenheit. Auch saisonale Produkte, zum Beispiel durch die Zugabe von unterschiedlichen Honigsorten, werden zunehmend angeboten.

Auch wenn die Veränderungen im Markt vielfältig sind, möchten wir hier nur noch auf zwei Trends eingehen, die auf den Einfluss der Modern Affluents zurückzuführen sind: Storytelling und Brand Purpose.

Montag, 13. August 2018 Alkohol unter Einfluss. Modern Affluents verändern die Alkoholbranche für Premium- und Luxusmarken.

Die Geschichte eines Getränks ist nicht mehr nur das Geschmacksprofil oder das Herstellungsverfahren. Modern Affluents wollen mehr über die Gesamtheit der Marke wissen. Aus einer britischen Studie zu Sustainable Restaurants geht hervor, dass die Konsumenten auch die ethische Einstellung von Marken hinterfragen bzw. die Haltung der Marke dazu kennen wollen. Wo kommen die Zutaten her? Spielt die Region, aus der die Zutaten kommen, eine Rolle für das Unternehmen oder für das Produkt?

Auch Heritage und Mythos spielen eine große Rolle für das Storytelling, denn Modern Affluents suchen nach wahren Werten und dem Besonderen. Ein Beispiel dafür ist der italienische Produzent Italicus, der einen in der Literatur wiederentdeckten Aperitif nachempfunden hat. Das Getränk wird als „aperitivo reborn“ vermarktet, ein „vergessenes“ Getränk, das der Adel vor der Verbreitung des Vermouth trank.

Die Suche nach Sinn bzw. nach dem Sinnstiftenden ist ein großer Antrieb im Leben der Modern Affluents. Mit dieser Haltung wählen sie folglich auch ihre Marken aus. Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Marken – vor allem Premiummarken – über ihre Rolle und den Beitrag in der Gesellschaft nachdenken (müssen). Und damit natürlich über ihren Brand Purpose.

Dass dieses Thema auch in der Alkoholbranche Fahrt aufnimmt, zeigt ein Beispiel aus London. Die holländische Wodka-Marke Ketel One hat mit der Londoner Bar Nr. 29 Power Station West kooperiert, um die erste Reinluftbar in London anzubieten.

Der Raum wurde entworfen, um Londonern zu helfen, der Stadtverschmutzung zu entkommen. Die Bar ist mit Pflanzen gefüllt, die effektiv bei der Entfernung von Giftstoffen aus der Luft helfen. Alle Pflanzen wurden von lokalen städtischen Betrieben in London geliefert.

Kunden können aus einer Reihe von Ketel One Cocktails wählen, deren Zutaten wie Basilikum, Minze und Rosmarin aus einer „lebenden Wand“ gepflückt werden. Sie können damit auch die Getränke individuell nach ihrem Geschmack anpassen. Und der Wodka macht auch nicht vor dem Essen halt: Es werden Gerichte serviert, die aus lokalem und nachhaltigem Anbau kommen und beispielsweise auf in Wodka gedünstetem Fisch basieren.

Dies ist nur ein Beispiel – aber es zeigt sehr gut, wie Marken sich mit neuen Angeboten und Produkten aufstellen. Es bleibt interessant zu beobachten, wer hier eigentlich wen beeinflusst: der Alkohol die Modern Affluents – oder die Modern Affluents den Alkohol.

Keko Denkanstoß „Keine Filter, bitte“

Keine Filter, bitte.

Wie Modern Affluents die Kommunikation von Premium- und Luxusmarken verändern.

Frankfurt, 30.07.2018

Lange Jahre haben uns Premium- und Luxusmarken eine ideale, begehrenswerte Welt gezeigt. Eine perfekte Welt mit einem, wenn man so will, perfekten Leben. Die Kommunikation zeigte dem Betrachter wie er aussehen sollte, was er tragen sollte oder auch, welches Auto er fahren sollte.

Mit den Modern Affluents verändert sich dieses Bild. Denn sie lehnen diese alten Werte der perfekten Inszenierung ab. Ihnen geht es nicht um Makellosigkeit. Ihnen geht es um das ehrliche, das echte Leben. Es geht ihnen darum, ihre eigenen Erfahrungen zu machen, mit allen Fehlern, die dazu gehören. Dies empfinden sie als authentisch. Denn wir sprechen mit einer Zielgruppe mit einem starken Selbstbild. Einem Selbstbild, in dem sie sich als selbstbewusst, offen und auch verletzbar zeigen wollen. So wählen Modern Affluents auch ihre Marken aus. In der Konsequenz werden alle Marken, die makellose Perfektion darstellen, zunehmend abgelehnt. Sie gehören damit nicht mehr zum Relevant Set dieser Zielgruppe.

Wie einflussreich diese neue Generation allein für Luxusmarken ist, zeigt nicht zuletzt eine neue Studie der Boston Consulting Group. Laut dieser sind es die Modern Affluents, die den weltweiten Luxuskonsum treiben. Tatsächlich führen sie die Umsätze der Top 3 Kategorien (Schuhe, Düfte & Kosmetik, Schmuck) bereits mit an. Die Wichtigkeit dieser Zielgruppe und ihr Medienverhalten sind auch ein Grund, warum Luxusmarken sich zunehmend digitaler aufstellen. Denn befragt man die Luxuskäufer danach, wie sie sich eine Meinung über eine Marke oder ein Produkt bilden, dann antworten 57% mit Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis sowie aus Social Media und Online Blogs.

Nach einer weiteren Studie der Stylus Media Group in Zusammenarbeit mit Al McCuish, Chief Officer Content der Agentur Sunshine aus Großbritannien kann der Einfluss von Social Media auf die Wahrnehmung von Kommunikation folgendermaßen beschrieben werden:

„Ich denke, dass der Aufstieg der sozialen Medien auf eine herausragende Art und Weise die Barrieren zwischen Marken, Künstlern und ihrem Publikum weggespült hat. Ihre Allgegenwart hat die Idee und den Wert von Authentizität gefördert, und ich denke, dass der Appetit auf Realismus und Rawness eine Konsequenz daraus ist.“

Was ist es also, was Modern Affluents wollen? Und wie können Premium- und Luxusmarken auf den Trend zu Authentizität und Realismus reagieren?

Zum einen können Marken die Zielgruppe auf eine „Behind-the-scenes“-Reise mitnehmen und exklusive, ungefilterte Momente erleben lassen. So etwas wie Work-In-Progress-Schnipsel, ohne künstliche Effekte und Retusche.

Ein weiterer Weg ist es, auf echte Schönheit zu setzen. Pylot Magazine – ein britisches Magazin und Online-Plattform – feiert „analoge Fotografie mit null Schönheitsretusche“. Das Hauptziel und das überraschende Element ist, zu zeigen, dass es möglich ist, Fashionmotive ohne Postproduktion zu erstellen und zu zeigen.

Montag, 30. Juli 2018 Keine Filter, bitte. Wie Modern Affluents die Kommunikation von Premiumund Luxusmarken verändern.

Und hier hört der Realismus im Marketing nicht auf: Eine Reihe von wegweisenden Werbekampagnen hat den Hunger nach einer realistischeren Darstellung unserer Einstellungen, Gewohnheiten und Wünschen gepackt. Kampagnen für Marken wie Kenzo oder Diesel sind führende Beispiele. Letztere Marke hat kürzlich die Fortsetzung ihrer erfolgreichen Kampagne „Go with the Flaw“ im Jahr 2017 veröffentlicht.

In der Fortsetzung der Kampagne (Keep the World Flawed https://www.youtube.com/watch?v=GMsA2dyF46I), fordert Diesel die filter-getriebene Gesellschaft dazu auf, ihr tiefsitzendes Streben nach Perfektion aufzugeben. Die Botschaft, die Diesel vermittelt, ist es, sowohl der Perfektion zu widersprechen, als auch der falschen Vorstellung von schönen Körpern. „Es gibt eine Bewegung, und es ist an der Zeit, dass wir alle darauf achten“, sagte Diesel in einer Pressemitteilung. „Wir leben in einer Welt, in der wir alles filtern, wir können nicht altern, wir werden unter Druck gesetzt, entstellt… Aber am Ende des Tages gewinnen Fehler, weil es diese Fehler sind, die uns einzigartig machen.“

In der Welt des alten Luxus undenkbar: Einzigartigkeit durch das Zulassen von Fehlern. Echtheit durch den Verzicht auf Filter. Ein Trend, der sich auf immer mehr Premium- und Luxusmarken auswirkt.

Keko Denkanstoß „Die Evolution des Luxus“

Die Evolution des Luxus.

Frankfurt, 25. Mai 2018

Luxus verändert sich. Und mit ihm die Menschen, die ihn sich leisten. Analysiert man erfolgreiche Marken verschiedener Luxus- und Premiumsegmente, die bei der Kernzielgruppe der „Modern Affluents“ beliebt sind und ihrem psychologischen Profil entsprechen, finden sich zentrale Evolutionsprozesse, die den Unterschied zwischen altem und neuem Luxus verdeutlichen.

Das Wahren einer Machtposition ist das ultimative Charakteristikum des alten Luxus. Marken haben mit hohem Aufwand ihre Stärke aufgebaut, durch-gesetzt und über einen langen Zeitraum verteidigt. Der neue Luxus hingegen definiert sich viel mehr über die Authentizität seiner Produkte und der Kunden. Während der alte Luxus traditionell Status-symbole für seine stolzen Besitzer generiert hat, versucht der neue Luxus viel mehr ein soziales Statement abzugeben und so ein Verantwortungs-gefühl beim Kunden zu erzeugen. Verantwortung wird zum neuen Statussymbol.

Beim alten Luxus ging es primär um das Preisschild:was teuer ist, ist Luxus. Der neue Luxus räumt Wertigkeit und Wert einen höheren Stellenwert als dem Preis ein. Es geht nicht mehr um materielle Besitztümer, sondern um hochwertige, denk-würdige und vor allem einzigartige Erfahrungen, die im besten Fall auch noch von sozialem Wert sind.Tradition war immer einer der zentralen Eckpfeiler des alten Luxus, mit der Herkunft und Geschichteeiner Marke als wiederkehrenden Kommunikations-themen. Der neue Luxus orientiert sich mehr am Hier und Jetzt und an der Zukunftsvision: Woran glaubt die Marke und wie ist ihre Sicht auf die Dinge.

Mythos und Legendenbildung sind untrennbar mit altem Luxus verbunden. Unzählige Marken haben eine Mythenkultur rund um ihre Produkte aufgebaut: Verschlossenheit und Zurückhaltung bei Informa-tionen vermittelt den Eindruck von Luxus. In dermodernen vernetzten Gesellschaft hingegen geht nichts mehr ohne Transparenz: Käufer wolleninvolviert sein. Luxuskonsumenten der Generation Y und Z erwarten immer mehr Kollaboration und eineKultur der Offenheit von Herstellern, Designern und Händlern. Die Käuferschaft der Zukunft möchte sich als Teil der Marken fühlen: Luxus ist transparent.